Literarisches Zukunftsgespräch. Dr. Lukas Pallitsch spricht mit Univ.-Prof. Wolfgang Treitler über die Bücher „Mein Fall“ von Josef Haslinger und „Sehr gut“ von Wolfgang Treitler.
In dieser Zeit gegenwärtiger Krisen finden wir uns in einer Welt, in der vielen Menschen zwischen starker Pluralisierung und gleichzeitiger Individualisierung die Orientierung verloren geht. Mitunter verengt sich dann in dieser fragilen Welt der Blickwinkel. Abschottungen und der Rückzug auf die eigene Perspektive sind nicht selten die Folge.
Zunächst, um den eigenen Denkhorizont zu weiten. Dies scheint angesichts der religiösen und kulturellen Vielfalt in unserer Gesellschaft wichtiger denn je. Nur wer seinen Blickwinkel öffnet, wird auch in der Lage sein, sich von anderen Perspektiven berühren zu lassen.
Das zweite Literarische Zukunftsgespräch führt Dr. Lukas Pallitsch PhD mit Univ.-Prof. Wolfgang Treitler über die Bücher „Mein Fall“ von Josef Haslinger und „Sehr gut“ von Wolfgang Treitler.
Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in der Katholischen Kirche hatte System, über das in den letzten Jahren viel diskutiert und geforscht wurde. Diese wissenschaftliche Aufarbeitung ermöglicht einen notwendigen Blick aus der Distanz. Literarische Erzählungen hingegen eröffnen eine Innensicht solcher Verbrechen. Aus zwei solcher Erzählungen werden markante Texte gelesen und besprochen.
Dr. Lukas Pallitsch PhD
Literaturwissenschaftler, Theologe und Universitätsassistent (Post-Doc) für Religionspädagogik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien
Univ.-Prof. Wolfgang Treitler
Theologe, Fundamentaltheologe und Universitätsprofessor an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien
Gemeinsam mit dem Forum Katholischer Erwachsenenbildung der Diözese Eisenstadt lädt Dr. Lukas Pallitsch PhD zum Literarischen Zukunftsgespräch ein.
Eintritt: Freie Spende
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