28.10.2026

40. Priesterjubiläum von Pfarrer Mag. Karl-Heinz Mück

 

40 Jahre Priester – Dieses besondere Jubiläum war Anlass, gemeinsam mit Pfarrer Mück dankbar zurückzublicken und zu feiern. Obwohl er mittlerweile in Pension ist, wirkt er weiterhin mit großem Engagement in zahlreichen Pfarren mit und steht den Menschen mit seiner Erfahrung, seiner Zeit und seinem seelsorglichen Wirken zur Seite.

40 Jahre, in denen er viele Menschen begleitet, mit ihnen Freude und Leid geteilt, sie getröstet, ermutigt und im Glauben gestärkt hat.

40 Jahre, in denen er das Wort Gottes verkündet, die Sakramente gespendet und Menschen auf wichtigen Stationen ihres Lebens begleitet hat. Dabei hat er in unzähligen Herzen Spuren hinterlassen.

 

Zahlreiche Gäste aus Nah und Fern waren gekommen, um diesen Festtag mit ihm zu feiern.

Die Kinder, die Rhytmik und der Kirchenchor gestalteten gemeinsam mit Organist Manfred Fuchs den festlichen Gottesdienst mit. 

 

In seiner Predigt stellte Generalvikar Wüger die Menschlichkeit in den Mittelpunkt: Das Menschliche ist das Wichtigste als Priester. Ausgehend von der zu Beginn des Dankgottesdienstes entzündeten Kerze, sprach er über das Licht als Zeichen der Hoffnung und der Ökumene. Auch das Evangelium vom Sämann griff er auf: Der Sämann weiß nicht, wie und wo die unsichtbare Kraft das Wachstum bewirkt. So ist auch das Wirken des Priesters nicht unmittelbar sichtbar und doch bleibt es nicht ohne Wirkung. Dort, wo Pfarrer Mück gesät hat, durfte Vieles wachsen und Frucht bringen. Und Generalvikar Wüger erwähnte auch die Bilokation, die Fähigkeit eines Menschen, zur selben Zeit an zwei Orten gleichzeitig zu sein. Diese wurde von Pfarrer Mück durch die Trilokation übertroffen, da er manchmal denEindruck erweckt, dass er an drei Orten gleichzeitig sein kann.

 

Sein Weihespruch „Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin.“ 1. Korintherbrief 15,10 bringt zum Ausdruck, dass sein priesterliches Wirken von Gottes Gnade getragen ist. Als Hirte des Volkes hat er Menschen auf ihren Lebenswegen begleitet und ihnen Gottes Nähe und Segen vermittelt. Generalvikar Wüger fasste seinen Wunsch an Pfarrer Mück in einem Zitat von Karl Hillebrand, einem Generalvikar aus Würzburg, zusammen: Wir brauchen geistliche Menschen und menschliche Geistliche. Er hält abschließend fest, was seinen Dienst auszeichnet: seine Herzlichkeit, seine Menschlichkeit und sein Humor. Und er wünscht ihm, dass er weiterhin vielen Menschen Segen sein kann.

 

Im Anschluss an den Dankgottesdienst lud die Pfarrgemeinde zur Agape in den Pfarrhof ein. Eine Torte für Pfarrer Mück und eine Fotopräsentation mit Erinnerungen der vergangenen 33 Jahre in Kobersdorf sorgten für viele schöne Momente. Persönliche Gespräche waren möglich und die Gäste hatten bei Kaffee und Kuchen die Gelegenheit, Pfarrer Mück zu gratulieren und Danke zu sagen.

 

Auf Geschenke hatte Pfarrer Mück verzichtet. Sein einziger Wunsch, Herzensanliegen zu unterstützen. Insbesondere *Angels Village in Kerala*, der Heimat von unserem Dechant Pfarrer Shinto, wo Menschen mit besonderen Bedürfnissen begleitet und unterstützt werden. Auch dieser persönliche Wunsch zeigt, wie sehr ihm Menschen und ihre Bedürfnisse am Herzen liegen.

 

Ein herzliches Vergelt’s Gott gilt Pfarrer Mück für 40 Jahre priesterlichen Dienst und ganz besonders für seine Verbundenheit mit unserem Pfarrverband. Möge Gottes Segen ihn weiterhin begleiten und ihm viel Freude, Gesundheit und Kraft für sein Wirken schenken.

 

Herzlichen Dank Dechant Pfarrer Shinto, der dieses Fest initiiert hat und allen, die mit viel Engagement, Zeit und Liebe dieses Fest vorbereitet und gestaltet haben.

Christa Reiner