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Inhalt:
21.04.2026

Ständiges Lektorat

Ausbildung zum Ständige Lektor und zur Ständigen Lektorin. Ihre Aufgabenfelder und Beauftragung.

 

 

Was ist ein Ständiger Lektor, eine Ständige Lektorin?

 

Der Ausdruck „Ständiges Lektorat“, macht deutlich, dass diese Person auf Dauer mit der Aufgabe, in der Liturgie die biblischen Lesungen vorzutragen, betraut ist. Sie ist auch außerhalb der Liturgie das Gesicht, das man in der Pfarre mit dem Wort Gottes verbindet. Der Dienst hat seinen Platz in der Liturgie des Wortes Gottes. In diesem Sinne sind dem Ständigen Lektor oder der Ständigen Lektorin folgende liturgische Dienste zugeordnet: Lektor:innen, Vorbeter:innen, Wortgottesfeierleiter:innen. Sie sollen vom Ständigen Lektorat nicht verdrängt werden. Im Gegenteil – soll der Ständige Lektor, die Ständige Lektorin diese Aufgaben als einer unter vielen wahrnehmen. Darüber hinaus diese Person Sorge, dass diese Dienste zum Wohl der Pfarre wirken können und steht als Ansprechperson und Koordinatorin zur Verfügung. Genauso finden sie Möglichkeiten in der Pastoral, im Bereich der Glaubensvertiefung und der Verkündigung des Wortes Gottes.
Dies geschieht in Abstimmung mit dem Pfarrer und dem Pfarrgemeinderat.

 

 

Aufgabenfelder des Ständigen Lektorats

  • Sorge für die Verbreitung und Vertiefung des Wortes Gottes in der Pfarre; Bibelgespräche, religiöse Bildung.
  • Suche nach Lektor:innen und Einweisung in ihren Dienst.
  • Koordination der Lektor:innen (Lektorenpläne), Sorge für ihre Weiterbildung.
  • Sorge, dass die Vielfalt liturgischer Feierformen gepflegt wird (Tagzeitenliturgie, Wort-Gottes-Feiern, Segensfeiern, Andachten).
  • Eröffnen liturgischer Handlungsräume auch außerhalb des Kirchenraums (geistliche Impulse bei Veranstaltungen von Vereinen, Feldmessen, Andachten bei Kapellen, …)
  • Koordination der Vorbeter:innen und Wortgottesdienstleiter:innen vor Ort.
  • in den liturgischen Büchern festgelegten Aufgaben (zB Vortrag der Schrifttexte).
  • Ggf. Wort- Gottes-Feier -Leiter:in (mit Predigt), Vorstehen bei Anbetung, Andachten und Betstunden

 

Ausbildungsinhalte

  • Einführungstag
  • Grundkurs Pastoral
  • Grundkurs Liturgie
  • Grundkurs Verkündigung - Bibel
  • Spiritueller Tag – „Orientierungstag“
  • Präventionsschulung
  • Leitung – Kommunikation – Milieus – Haltung
  • Kennenlernen der Diözese
  • Rollenverständnis, Aufgaben des Ständigen Lektorats
  • Vertiefung – Verkündigung und Bibel
  • praktische Bibelarbeit in der Pfarre

 

Weitere Ausbildungsmöglichkeiten

  • Wortgottesfeierleiter:in
  • Liturgische Feiern – Segensfeiern, Anbetung, Andachten, Betstunden
  • Begräbnisleitung

 

 

Voraussetzungen für den Dienst des Ständigen Lektorats

  • dass man in einer Gemeinde verankert ist und aktiv am Leben der christlichen Gemeinschaft teilnimmt
  • fähig ist, geschwisterliche Beziehungen zu knüpfen
  • eine Sehnsucht danach hat, den Glauben zu pflegen und zu vertiefen
  • Vollendung des 21. Lebensjahres

Die Träger:innen dieses Dienstes sind in diesem Sinn als Getaufte missionarische Jünger:innen und immer auf Charismensuche. Sie kommunizieren das Evangelium und begleiten andere im Glauben. Sie leben aus dem Heiligen Geist.

Notwendig ist eine persönliche Haltung, die Menschen zu mögen, auch wenn es „schwierige“ Situationen und Personen gibt.

 

Zu den persönlichen Haltungen gehört -

  • Kooperationsfähigkeit
  • Pluralitätskompetenz
  • Teamfähigkeit

Wichtig sind daher Fähigkeiten zur Kommunikation des Glaubens und Begleitung.

Wesentlich ist auch die Bereitschaft zur Weiterbildung bzw. zur Evaluierung dessen, was man tut und zur Reflexion.

 

 

Verantwortlichkeiten und Beauftragung

 

Der Dienst des Ständigen Lektors, der Ständgien Lektorin ist ein dauerhaft qualifiziertes Amt in der Kirche.

Er besteht unabhängig vom amtierenden Pfarrer und wird in den Pfarren und Seelsorgeräumen aufgrund der bestehenden Charismen eingesetzt.

Das Dekret des Bischofs wird immer auf die Dauer von 5 Jahren ausgestellt.

Die Ausbildungskosten trägt die Diözese.

 

 

Theologische Begründung

 

Begründet sind die neuen Dienste in der Taufberufung (Spiritus Domini), in der Berufung zur Sendung (ÖBK) sowie im Anvertrauen von Charismen zum Aufbau des Leibes Christi (1 Kor 12 4-7), die zum Gemeinwohl der Kirche eingesetzt werden sollen. Es geht darum, einen Dienst im apostolischen Geist auszuüben, sich selbst zu vertiefen und der christlichen Gemeinschaft zu dienen.

 

 

Richtlinien der österreichischen Bischofskonferenz  

 

 

Eine missionarische und synodale Dimension

 

Es geht um eine aktive Partizipation an der Sendung der Kirche, an einer Verkündigung des Evangeliums in allen Dimensionen.

Katechetisch, verkündend, begleitend; liturgisch, feiernd, anbetend; in Erkenntnis und Vertiefung des Wortes Gottes in der Heiligen Schrift.

In diesen Sendungen lebt und verwirklicht man die Botschaft: Gott ist nahe.

 

Es geht darum, Gott Raum zu geben, dass er gehört und erfahren wird, auch durch mein Wirken.

Das geschieht immer wieder bruchstückhaft in den verschiedenen Dimensionen des kirchlichen Lebens (und darüber hinaus).

Bei manchen können wir mitarbeiten. Jede und jeder an seinem und ihrem Ort, gemäß den eigenen Begabungen, gemäß dem übernommenen Auftrag im Namen der Kirche.

Wichtig ist es, die konkreten Menschen im Blick zu haben.

Wertschätzend, zuhörend, wohlwollend.

All das sind Haltungen, in denen bereits das Evangelium verwirklicht wird (vgl. den Text der Österreichischen Bischöfe „Verkündigung und neue Evangelisierung in der Welt von heute“, besonders Kapitel 6 und 7, „Menschen im Dienst der Verkündigung“ und „Der Stil der Verkündigung“).

Somit ergibt sich durch die neuen Dienste, wie auch durch vieles andere, eine Einladung, nach dem Evangelium zu leben.

Die Übernahme eines solchen Dienstes macht diese Einladung für die entsprechenden Personen nochmals bewusst.

 

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Fax: +43 2682 777-252
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