Schwester Tod
Konfrontiert mit dem Tod, sehen wir die Tiefen menschlichen Lebens und Sterbens. Der Tod hat nicht das letzte Wort. Gottes Liebe reicht weiter …
Gedanken zum Karfreitag
Lesejahr A II, 3.4.2026
Herr, bei dir habe ich mich geborgen.
In deine Hand lege ich voll Vertrauen meinen Geist; du hast mich erlöst, Herr, du Gott der Treue. Ich aber, Herr, ich habe dir vertraut, ich habe gesagt: Mein Gott bist du. In deiner Hand steht meine Zeit ...
Psalm 31,2a.6.15-16a
Gelobt seist du, mein Herr,
durch unsere Schwester, den leiblichen Tod;
ihm kann kein Mensch lebend entrinnen.
Wehe jenen, die in tödlicher Sünde sterben.
Selig jene, die er findet in deinem heiligsten Willen,
denn der zweite Tod wird ihnen kein Leid antun.
Impuls
Der Karfreitag
konfrontiert mit dem Tod.
Das Kreuz
führt uns die Tiefe menschlicher Ohnmacht
vor Augen -
Schmerz, Abschied, Verlassensein.
Jesus hält an Gott fest -
im Schmerz, in der Angst, im Sterben.
"In deine Hand lege ich voll Vertrauen meinen Geist."
Darin liegt die stille Kraft dieses Tages -
Vertrauen,
das nicht aus Sicherheit lebt,
sondern aus Hingabe.
Der Tod hat nicht das letzte Wort.
Gottes Liebe reicht weiter …
Ewiges Leben beginnt dort,
wo ein Mensch sich dieser Liebe anvertraut.
Wir wissen nicht wann …
Doch im tiefen Vertrauen, sind wir in Gott getragen.
Er ist es, der uns begleitet,
im Leben, im Sterben, über den Tod,
hinein in seine Hände des Geborgenseins.
© chrisgarz