teilen und dienen
In aller Zerbrechlichkeit und Freude des Lebens werden wir berührt. - Gedanken zum Gründonnerstag
Lesejahr A II, 2.4.2026
Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib für euch.
Tut dies zu meinem Gedächtnis!
Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sagte: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut.Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis!
1 Kor 11, 23b-25
Dann goss er Wasser in eine Schüssel
und begann, den Jüngern die Füße zu waschen
und mit dem Leinentuch abzutrocknen,
mit dem er umgürtet war.Johannes 13,5
Impuls
teilen
das Brot und den Wein
als Zeichen des Lebens und der Freude
Jesus bricht das Brot
er teilt hier auch alle Zerbrechlichkeit des Lebens
mit den Seinen
das Leben, in all seinen Facetten zu teilen
ist sein Auftrag an uns -
auch heute.
"Tut dies zu meinem Gedächtnis."
dienen
der "Große" macht sich klein,
kniet,
nicht unterwürfig,
sondern hingebend,
berührend.
Er öffnet hier eine Dimension,
die achtsam ist auf die Bedürfnisse des Anderen,
die über das Materielle hinausgeht,
die uns löst, von fixen Vorstellung, wie etwas zu sein hat.
In allen diesem Brechen mit Koventionen,
steht der Mensch im Mittelpunkt.
Die Nähe Gottes zu uns.
Seine berührende Liebe -
im Brechen des Brotes,
in der dienenden Haltung der Fußwaschung,
im Teilen des Weins ...
"Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis."
Auch für Franz von Assisi, dessen 800jähriges Jubiläum wir heuer feiern, waren diese Aspekte des Gründonnerstag wesentlicher Bestandteil seines Lebens und Wirkens.
In den folgenden Tagen und Wochen der Osterzeit werden wir Impulse zum Sonnengesangs von Franz von Assisi geben.
Von Karfreitag beginnend, bis hin zu Pfingsten, spannen wir einen Bogen mit dem Hymnusgebet des Sonnengesangs vom Hl. Franziskus und dem Hymnusgebet der Psalmen der jeweiligen Sonntage.
Lassen wir uns von diesen Gebeten inspirieren und begleiten.
Der Sonnengesang
© chrisgarz