Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü:
  • Glaube
  • Themen
  • Unterstützung

Hauptmenü:
  • Glasnik
  • Termine
  • Bischof
  • Pfarren
  • Diözese

Hauptmenü ein-/ausblenden
  • Jahreskreis
  • Gottesdienste
  • Spiritualität
Impulse | Gebete | Gottesdienste
Liturgie & Spiritualität
Hauptmenü:
  • Jahreskreis
  • Gottesdienste
  • Spiritualität

Inhalt:
Christus-Symbol als weiße Lichtspur im blauen Himmel
pfarrlicheÖffentlichkeitsarbeitÖsterreich
Christus-Symbol als weiße Lichtspur im blauen Himmel
07.01.2026
Taufe des Herrn

Alltag des Menschensohnes

"Auf geht´s!" Gedanken zum Fest der Taufe des Herrn.

Lesejahr A I, 11.1.2026

 

Bibelstellen

  • Jes 42, 5a.1–4.6–7
  • Apg 10, 34–38
  • Mt 3, 13–17

 

Schriftworte

Und siehe, eine Stimme aus dem Himmel sprach: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.

Matthäus 3,17

 

Impuls

 

Musste Jesus vom Täufer Johannes getauft werden? Warum musste dieser sozusagen handgreiflich werden? Hätte nicht die Bereitschaft Jesu ausgereicht?

Johannes war doch nur das „Werkzeug“. Das eigentliche Geschehen bei der Taufe vollzieht sich ohnehin „innerlich“, nicht nach außen hin wahrnehmbar.

 

Wir Menschen „haben“ nicht einen Körper.

So, als würde er uns „anhangen“, während das Eigentliche sich „im Geiste“ abspielt.

 

Diese Ansicht gab es tatsächlich in der Geschichte der Philosophie und des Glaubens: Dass der Körper eigentlich lediglich den Geist beschwert, sozusagen „der Klotz am Bein“ ist, der überwunden werden muss – damit, wenn der Geist vom Körper befreit sei, das eigentliche Leben sich auftut.

 

Wir Menschen SIND Körper.

Wir können unsere Mit- und Umwelt nur durch unseren Körper erleben, und auch einander.

Ohne unseren Körper gibt es keine Begegnung.

Nicht „mein Schienbein“ erleidet Schmerz, wenn es bricht – ICH verspüre Schmerz.

Nicht „meine Wange“ wird geküßt – ICH werde begrüßt und geküßt.

 

Immer bin ICH gemeint.

 

Gott kann uns nicht anders als persönlich begegnen.

Entweder bin ich gemeint – oder nicht.

Darum war es nötig, dass Jesus ganz eintaucht in unsere menschliche Welt und Wirklichkeit.

Gott konnte nur mit Haut und Haar Mensch werden – oder er wäre nicht Mensch geworden.

 

Insofern ist das Fest der Taufe des Herrn der Abschluss des Weihnachtsfestes:

Erst im Vollzug dieses ganz und gar menschlichen Rituals hat der Sohn Gottes seine Menschwerdung komplett gemacht.

Nun beginnt sein Alltag als „Menschensohn“.

 

© nikfai

 

zurück

nach oben springen
  • Newsletter bestellen
Newsletter
Impulse | Gebete | Gottesdienste
Liturgie & Spiritualität

St. Rochus-Straße 21
7000 Eisenstadt

https://www.martinus.at/glaubenundfeiern
Impressum
  Anmelden
nach oben springen