Der Anfang des Advent
Wir brechen auf in die Zeit des Wartens. Gott kommt uns entgegen. Hier und Jetzt. Immer. RITUAL und IMPULS zum 1. Adventsonntag.
Lesejahr A I, 30.11.2025
Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe.
Darum lasst uns ablegen die Werke der Finsternis
und anlegen die Waffen des Lichts!Römer 13,12
Vorzubereiten ist -
- Adventkranz (oder eine Kerze)
- Papier für ein großes Herz (und/oder mehrere kleine Herzen zum Verschenken)
- Stifte, Schere, Kleber, Symbole, ... die zum Gestalten gebraucht werden
Wer alleine feiert, kann auch mehrere kleine Herzen für besondere Menschen im Leben gestalten.
Ritual beim Adventkranz
Lied
Wir sagen euch an, dabei wird die erste Kerze entzündet
Gedanken
Wir sind am Beginn der Adventzeit.
Einer Zeit des Wartens.
Wir haben auf den ersten Adventsonntag gewartet.
Jetzt warten wir auf Weihnachten und das Jesus geboren wird.
Sonntag für Sonntag zünden wir ein Licht an.
Das Licht ist Zeichen für den Anfang.
Der Anfang ist die Liebe.
Liebe,
ist das Herz aller Geschenke.
Alles, was von Herzen kommt,
kommt auch an.
Ihr könnt nun miteinander ein großes Herz auschneiden.
Jeder und jede kann jemandem aus der Runde (der Familie, den Freunden, ...)
etwas gutes sagen, etwas, dass von Herzen kommt.
Anschließend kann aufgeschrieben oder auf das Herz gezeichnet oder ein Symbol dafür draufgeklebt werden.
Dieses Herz begleitet uns in der Adventzeit.
Im Laufe der Wochen, kann es natürlich immer erweitert werden.
Gebet
Guter Gott,
wir danken, dir für alles was wir haben.
Wir freuen uns, wenn du geboren wirst.
Amen.
Jetzt könnt ihr noch gemeinsam Lieder singen und anhören, Kekse essen und miteinander reden, was die vergangene Woche passiert ist und was nächste Woche kommen wird.
Impuls
Wir brechen auf
in eine Zeit des Wartens.
Gott kommt
und wir bereiten uns vor.
Auch wenn Gott immer,
im hier und jetzt ist,
ist diese Zeit doch etwas Besonderes.
Sie strahlt im Reichtum der Lichter
Symbole, Bilder und Geschichten,
alle erzählen von Gottes grenzenloser Liebe zu uns.
Hören, sehen, essen, trinken, fühlen, ...
all das können Wege zu Gott sein.
Wege der Liebe,
die Gott uns schenkt,
die wir weiterschenken -
und gerade in dieser Zeit -
miteinander teilen.
© chrisgarz