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Bischof Ädidius Zsifkovics in Zagreb
Datum:
28.10.2026

Bischof Ägidius Zsifkovics war auf Einladung von Pfarrer Kristo Brkić beim 25-Jahr Jubiläum der Pfarre Dubrava (Zagreb) und ist dort an Freitag der Hl. Messe vorgestanden, die im Zuge der dreitägigen geistlichen Vorbereitung auf das Patrozinium am Programm stand. Ebenso dabei war eine Delegation aus der Pfarre Zillingtal, deren Pfarrer Kristo Brkić war, während er in der Diözese Eisenstadt wirkte. Höhepunkt der Feierlichkeiten war die Glockenweihe am Sonntag.
 

Bischof Ägidius J. Zsifkovics hat in seiner Predigt die er anlässlich des Patroziniums der Pfarre des heiligen Papstes Johannes XXIII. in Dubrava, Zagreb, am 9. Oktober 2026 hielt den Gläubigen drei wichtige Lebensweisungen mit auf den Weg gegeben, die er symbolisch durch drei Glocken veranschaulichte:
 

1. Die Kirche darf kein Museum sein.

Der heilige Papst Johannes XXIII. lehrte, dass die Kirche kein Museum ist und auch keines sein darf. Die wahre Schönheit der Kirche liegt nicht allein in ihren Mauern und Kunstwerken, sondern in den Menschen, die sie mit Leben erfüllen. Die Kirche muss ein Ort des Gebets, des Glaubens und der Begegnung mit Gott sein. Die Glocken laden jeden Menschen dazu ein, innezuhalten und zu seinem Gott zu beten.
 

2. Die Pfarre muss ein Brunnen lebendigen Wassers sein.

Die Pfarre muss für alle offen sein – wie ein Brunnen, der Wasser und Leben spendet. In der Kirche sollen die Menschen dem lebendigen Christus begegnen sowie geistliche Kraft und Ermutigung finden können. Sie muss ein Ort sein, an dem sich jeder willkommen fühlt: die Armen, die Kranken, die Verlassenen, die Einsamen, die Jungen und die Alten. Der Bischof ruft die Gläubigen dazu auf, ihre Herzen und die Türen der Kirche für alle Menschen zu öffnen und die Pfarre als eine Quelle lebendigen Wassers für die Seele zu bewahren.
 

3. Ein Christ soll verbinden, nicht trennen.

Die dritte Glocke ruft zur Gemeinschaft, zum Frieden und zur Versöhnung auf. Jeder Mensch ist dazu berufen, seine Talente in die Gemeinschaft einzubringen, anstatt sich über andere zu erheben. Selbstsucht, Neid, Eifersucht und Egoismus führen zur Entfremdung, während Liebe, Verständnis und Vergebung die Einheit fördern. Christen sollen den Leidenden helfen und versuchen, Menschen, die sich voneinander und von Gott entfernt haben, wieder zusammenzuführen.


Zum Abschluss seiner Predigt ruft Bischof Ägidius die Gläubigen auf, dass sie auf die Fürsprache des heiligen Papstes Johannes XXIII. hin, nach diesen drei zentralen Botschaften leben: dass die Kirche niemals zu einem Museum werden darf; dass die Kirchengemeinde eine Quelle lebendigen Wassers bleiben möge; und dass jeder Christ ein Mensch sein sollte, der andere zusammenbringt, anstatt sie voneinander zu entfernen.

Seine abschließende Botschaft lautet: Bleiben wir offen für Gott und für unsere Mitmenschen, und öffnen wir die Quelle des Wassers Christi für alle, die in diese wunderschöne Kirche in Klaka kommen oder an ihr vorbeikommen! Amen.

 

 

Fotos: Pfarre zum hl. Papst Johannes XXII.

Pfarre zum hl. Papst Johannes XXII.
Pfarre zum hl. Papst Johannes XXII.
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