Jesus hat für uns das schwere Kreuz getragen. Er hat es gerne für uns getragen. Die römischen Soldaten waren ohne Erbarmen. Die Frauen waren ihm treu und begleiteten ihn auf seinem schweren Weg. Sie fürchteten sich nicht. Sie weinten bitterlich. Sie hätten gerne geholfen.
Als Jesus starb, legten sie ihn ins Grab. Er blieb nicht lange im Grab. Als die Frauen am Sonntagmorgen kamen, erschraken sie. Das Grab war leer. Der Stein war weggerollt. Die Soldaten lagen am Boden. Ein Engel sprach zu ihnen: „Fürchtet euch nicht! Jesus ist auferstanden!“ Sie konnten es zunächst nicht glauben. Bemerkenswert ist, dass Frauen die ersten Zeuginnen der Auferstehung waren. Damals zählten eigentlich nur die Männer. Bei Gott und bei Jesus jedoch nicht.
Zwei Freunde waren sehr traurig und konnten es in Jerusalem nicht mehr aushalten. Sie machten sich auf den Weg nach Emmaus. Nach einiger Zeit schloss sich ihnen ein Fremder an. Er fragte nach ihrer Traurigkeit und erklärte ihnen die Heilige Schrift. Sie erkannten ihn nicht. Erst als er das Brot segnete und teilte, gingen ihnen die Augen auf, und sie sahen, dass es Jesus war, der den ganzen Weg über bei ihnen gewesen war.
So ist es auch heute – Jesus ist immer mit uns auf dem Weg, auch wenn wir ihn im ersten Moment vielleicht nicht erkennen.
Bild: Martin Omischl, Religionslehrer